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Arbeiten und Leben
im Umbruch

Subjektorientierte soziologische Forschung
zum Wandel von
 Erwerbsarbeit und Privatsphäre, Arbeitskraft und Subjektivität

 

Seit Mitte der 80er Jahre haben sich in der deutschen Soziologie neben dem objektivistischen Mainstream Konzepte, Methoden und empirische Forschungen fest etabliert, die systematischer als bis dahin die handelnden Personen (die "Subjekte") zum Ausgangs- und Zielpunkt sozialwissenschaftlicher Theoriebildung und Forschung nehmen.

Im Umfeld mehrerer Forschungsprojekte in München (vor allem in den DFG-Sonderforschungsbereichen der Universität München 101 "Theoretische Grundlagen sozialwissenschaftlicher Berufs- und Arbeitskräfteforschung" und 333 "Entwicklungsperspektiven von Arbeit") entstand eine spezifische Ausrichtung, die "Münchener subjektorientierte Soziologie", die inzwischen breit rezipiert wird und vielfältige Forschungsaktivitäten begründet hat. Sie vertritt den Anspruch, ausgehend von einer Fokussierung der konkreten handelnden Personen in ihren Alltagskontexten systematisch das Wechselverhältnis von "Subjekt" und sozialer "Struktur" zu untersuchen, um daran anschließend nach dem aktuellen Strukturwandel der modernen industriell-kapitalistischen Gesellschaft zu fragen.

Besonders interessiert dabei die Veränderung der gesellschaftlichen Qualität von "Subjektivität" sowie der Wandel des Verhältnisses der verschiedenen sozialen Tätigkeitssphären (und damit der Lebenssphären) der Subjekte, insbesondere der Bereiche "Arbeit" (Erwerbsarbeit) und "Leben" (die private Lebenssphäre).

Dieses Portal informiert allgemein über die Münchener Subjektorientierte Perspektive in der Soziologie sowie über daraus entstandene theoretische Konzepte, empirische Forschungen und wissenschaftliche Kooperationen.
 

Subjektorientierung - Eine soziologische Perspektive
 

Fünf subjektorientierte Konzepte und Begriffe haben in Verbindung mit pointierten Thesen zum Wandel von Arbeit und Gesellschaft in den letzten Jahren eine besondere Beachtung gefunden:

 

Alltägliche Lebensführung - Wenn der Alltag zur Arbeit wird
 
Der Arbeitskraftunternehmer - Auf dem Weg zu einer neuen Grundform der Ware Arbeitskraft
 
Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit - Der erweiterte Zugriff auf die Arbeitenden
 
Der Arbeitende Kunde - Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden
Interaktive Arbeit - Arbeit in der Beziehung von Dienstleistern und ihren Kunden, Klienten, Patienten, Passagieren ...

Auf dem Portal finden Sie zudem:

Downloadmöglichkeiten für Papers zu den Themen des Portals
Hinweise auf unsere
Buchreihe "Arbeit und Leben im Umbruch" beim Rainer Hampp Verlag


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Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Portal und an den Themen der Subjektorientierten Soziologie

Prof. Dr. G. Günter Voß (ISIFO e.V. München, Technische Universität Chemnitz)
Dr. Margit Weihrich (ISIFO e.V., München, Universität Augsburg)

 

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